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26.04.2020 11:00 / Wuppertal
Kolonialismus in Wuppertal

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Welthandel intensiver und ab 1884 beanspruchte Deutschland offiziell Kolonien in Afrika, Asien und im Pazifik. Das Thema Aufarbeitung der Kolonialgeschichte steht derzeit hoch oben auf der politischen Tagesordnung. Wie hat diese Geschichte Wuppertal geprägt? Migrant*innen aus dem globalen Süden, globale Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen sowie koloniales Denken sind wichtige, jedoch bislang wenig bekannte Aspekte der Wuppertaler Geschichte. Mit einigen Bismarckdenkmälern, kolonialrevisionistischen Straßennamen, einem botanischen und zoologischen Garten bestehen auch hier offensichtliche Spuren des Kolonialismus im Stadtbild. Der Stadtrundgang zeigt stellvertretend an einzelnen Beispielen Wuppertals globale und koloniale Verflechtungen.

Leitung

Yagmur Karakis

Teilnahmebeitrag
5 €
Treffpunkt
Bismarck-Turm auf der Hardt

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.