Was hat die Geschichte des frühen Konzentrationslagers Kemna in Wuppertal mit unserer Gegenwart zu tun? Welche Verantwortung erwächst aus der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus – und wie können wir heute für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander eintreten?
Diesen Fragen widmet sich der halbtägige Workshop „Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – Von Kemna bis zu den Herausforderungen der Gegenwart“ in den Räumlichkeiten des ehemaligen Konzentrationslagers Kemna.
Gemeinsam setzen wir uns mit der Geschichte des Konzentrationslagers Kemna auseinander und erfahren bei einer Führung mehr über die Schicksale der Menschen, die hier verfolgt, misshandelt und ihrer Freiheit beraubt wurden. Doch Erinnerung bedeutet mehr als Rückblick: In interaktiven Arbeitsphasen vertiefen wir unser Wissen, schlagen die Brücke zur Gegenwart und diskutieren aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass sowie die Gefährdung demokratischer Werte.
Der Workshop bietet Raum für Austausch, Diskussion und die Entwicklung eigener Perspektiven. Er richtet sich an alle Interessierten, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern daraus auch Impulse für ihr eigenes gesellschaftliches Handeln gewinnen möchten.
Daniel Bönnemann
Barbara Herfurth-Schlömer
Programm
Führung durch Gebäude und Gelände des ehemaligen KZ Kemna
Historische Einordnung und Hintergrundinformationen
Interaktive Gruppenarbeit und Diskussion
Gemeinsame Reflexion: Was bedeutet Verantwortung heute?
Je nach Wetter im September kann es in den Räumlichkeiten frisch werden, da diese noch renoviert werden müssen.
Anmeldeformular
Erinnern heißt Verantwortung übernehmen – Von Kemna bis zu den Herausforderungen der Gegenwart
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